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My third life in Australia

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Bildung

Kinder von gebildeten Eltern haben Vorteile…

Heute mal wieder gelesen…
“In den meisten der 63 untersuchten Volkswirtschaften erzielen Kinder, deren Eltern als hochqualifzierte Fachkräfte arbeiten, besonders gute Leistungen in Lesen und Mathematik. Als Fachkräfte gelten beispielsweise Ärzte, Architekten oder Lehrer.”
Das sind erstaunliche Erkenntnisse, die erneut von der Forschung bestätigt werden…sogenannte Binsenweisheiten nach meiner Einschätzung!
Jeder weiß mittlerweile, wie sich “sprachliche Bildung” und musikalische Förderung und eben jede Förderung bei kleinen Kindern auswirken!!!

Es ist doch völlig klar und einleuchtend, dass sich eine umfassende und frühe Förderung von kleinen Kindern (d.h. lange VOR Kindergarten und Schule) später massiv auswirken, denn was einmal im Gehirn synaptisch verknüpft ist, lässt sich später in der Schule leichter erweitern und ausbauen.

Vor allem der positive Blick auf das Kind (“prima, gut gemacht, das machst du wirklich klasse, gefällt mir”) legt Grundlagen für starke und kompetente Persönlichkeiten.
Das setzt selbstverständlich Bildung voraus, eben auch sprachliche Fähigkeiten, viele Kompetenzen wie auch Lesen und Schreiben …communicative and other skills eben…
Wie soll Schule das jemals kompensieren können?

I do not believe it…

David Meagher writes in the last Australian weekend edition about “Studies in stupidity…”
Example one
A woman goes to the vet and asks him, why her dog is always barking…
After a longer diagnosis and having paid some hundred dollars she gets the result: The dog kept barking as it wanted to have a walk!
Example two
Now you want more, I guess. A QLD University report stated recently that people walking in the streets and texting or reading messages are taking a higher risk than those who do not use a device while walking…
Surprise, surprise…the scientists found out and proved that texting or reading messages while walking affects people’ safety! I AM STUNNED… Recently a boy fell onto the rails while a train was entering the station. Obviously he was reading and texting while walking and had not noticed he was close to the rails and the train, which was so far away that some passengers were able to pull the boy back to the platform before the train squeezed him to death…

Schulen an der Spree und Isar – ein Vergleich

Martin Spiewak hat in der heutigen ZEIT 24 / 13 einen gut recherchierten und lesenswerten Artikel geschrieben, der teilweise etwas pauschal ist: Nicht alle Lehrer in Berlin sind Chaoten! Insgesamt aber interessant, weil wesentliche Unterschiede gut herausgearbeitet werden.

Vgl. hier das Fazit (COPIED from ZEIT 24 / 13):

Die Recherche

“Unser Autor hat daher selbst Ursachenforschung betrieben. Er hat sich wochenlang durch Gesetze und Sozialerhebungen gearbeitet, mit Experten gesprochen, Stundenpläne und Ausbildungsvorschriften verglichen. Vor allem aber hat er den Alltag zweier normaler Schulen in München und Berlin erlebt. Da sie anonym bleiben möchten, heißen sie hier Isar-Schule und Spree-Schule.

München

Strenge Regeln und Kontrollen: Das ist der Eindruck an der Münchner Schule. Werden die bayerischen Schüler dadurch klüger? Zumindest schneiden sie in Leistungsvergleichen wie Pisa besser ab als ihre Mitschüler aus dem Norden Deutschlands.

Berlin

In der Hauptstadt herrscht Laisser-faire: laxere Lehrpläne, eigensinnige Lehrer. So genau wie in Bayern nimmt es keiner an der Berliner Schule. Bleibt dadurch vielleicht mehr Platz für Kreativität?”

Schüler und Studenten | International students at the Gold Coast

Palm Beach Currumbin State High School is a highly recommended address for young international students from outside Australia – I just attended a one hour orientation meeting at the school which is 10 minutes walk from Palm Beach – a large community in the southern part of the Gold Coast.

Students from around the world attend the school for a day, a week, a few weeks, 6 months or 12 months. Some students stay 3 years and graduate. These programmes are not free of charge and visa regulations and more must be studied before application.

General useful information can be found on the website Education Queensland International.

Gymnasium und Oberschule

„Musiker können Tonstrukturen von Fremdsprachen leichter lernen und gesprochene Sprache sogar aus Umgebungslärm herausfiltern – z.B. in lauten Klassenzimmern. Kinder, die ein Instrument spielen, haben in der Regel ein größeres Vokabular und können besser lesen”.

Zitiert und bestätigt aus den letzten Berichten der Hirnforschung | vgl. G. Hüther u.a.m.

Und jetzt die Schlüsselfrage: Warum sind so viele Jungen und Mädchen aus der Mittel- und Oberschicht auf den Gymnasien???

http://www.sueddeutsche.de/wissen/hirnforschung-sorgen-sie-fuer-ein-haus-voller-buecher-1.976164

Fazit: So viele Bücher und Bilderbücher im Haus wie möglich und außer Kuscheln nach dem Abendessen Geschichten erzählen und gemeinsam Bilderbücher lesen und vorlesen.

Kinder brauchen Märchen und Geschichten und Erwachsene, die zuhören und sich Zeit nehmen…

Vgl. auch meinen Kommentar zum Leitartikel in der ZEIT Nr. 16 / 2013 Herr Precht, der liebe Gott und die Schule.

Auf Sendung

Im Kontext des Literaturunterrichts wird der Roman Jugend ohne Gott gelesen, Klasse 10 | Gymnasium, wir bleiben bei dem Begriff SENDUNG hängen, jeder Mensch habe eine Sendung zu erfüllen. Ich bitte die im Allgemeinen sehr engagierte Klasse um Deutungsvorschläge. Nach einer ca 10 Minuten langen eher chaotischen Diskussion zwischen “Fernsehen”, “NDR” und “ARD” oder auch “Radio” und “Talkshow”, mache ich den Vorschlag, das Wortfeld SENDUNG zu ergründen. In Partner- und auch Gruppenarbeit wird eifrig diskutiert, es werden Entwürfe notiert, und gegen Ende der Doppelstunde bitte ich jeweils einen Sprecher, die Ergebnisse der Arbeit vorzutragen. Totale Fehlanzeige.

Als es  schließlich klingelt und fast alle aufspringen und einpacken, erlaube ich mir noch an die Tafel zu schreiben: Sendung | Beruf | Berufung | Auftrag.
Das sei als Hausaufgabe gemeint.

Ich trage als Thema der Doppelstunde “Jugend ohne Gott” ins Klassenbuch ein und will gerade den Raum verlassen, als mich eine Schülerin anspricht: “Was war das denn heute? Sie waren ja so komisch…”

Nachgeschlagen im DUDEN (24. Auflage) S. 524:
Im Argen liegen, im Allgemeinen, im Besonderen

Happy birthday, Jean PAUL…

Jean Paul (21 March 1763 – 14 November 1825), born Johann Paul Friedrich Richter, was a German Romantic writer, best known for his humorous novels and stories.

Today (21 MARCH 2013)  is his 250th birthday – his personality was deep and very “modern”:
“With his willfulness and eccentricity, he was a man of a pure and sensitive
spirit, with a passionate scorn for pretence and an ardent enthusiasm
for truth and goodness.”  >   | This is a qote from WIKIPEDIA

I have always liked his idea that you need at least 4 lives:

  • the first to live your own life,
  • the second to learn to share,
  • the third for reading
  • and the fourth for writing…

Jean PAUL gehört neben Karl Philipp MORITZ (1756-1793) zu den weniger bekannten Autoren, obwohl ich beide zu den Giganten zählen möchte, auf deren Schultern wir heute stehen. Während MORITZ zu den ersten psychologischen Schriftstellern der deutschen Literatur zählt (vgl. besonders den Roman Anton Reiser), gilt Jean PAUL als Autor, der seiner Zeit weit voraus war und immer wieder unbeachtet blieb oder “vergessen” wurde. Ludwig BÖRNE hielt für ihn die Totenrede (1825) und formulierte dabei den unvergessenen Satz:”…Er aber steht geduldig an der Pforte des zwanzigsten Jahrhunderts und wartet lächelnd, bis sein schleichend Volk ihm nachkomme…“.

Mich hat der 250. Geburtstag von Jean PAUL, der sich erst 1793 nach dem Vorbild von Rousseau so nannte, indem er den Nachnamen wegließ, motiviert, ein paar Einzelheiten über diesen Dichter nachzulesen und aus heutiger Sicht zu verorten: Geboren in Wunsiedel im Fichtelgebirge hatte der Sohn eines armen Kantors, Organisten, Lehrers und späten Pfarrers in der Einsamkeit des häuslichen Bereichs Zugang zur Bildung, indem er alles las, was ihm in die Finger kam: So lernte er quasi die Welt aus Büchern kennen und sammelte ein enormes Wissen an, indem er alles Gelesene exzerpierte und später durch Notizen über seine Beobachtungen und Reflexionen ergänzte. Also eine Art Picasso in schriftlicher Form. Als Student beschloss er, Bücher zu schreiben, um Bücher kaufen zu können! Auf diese Weise lernte er u.a. L. STERNE und dessen Roman The life and opinions of Tristram Shandy gentleman kennen. PAUL wagte durch seine umfangreiche Lektüre selbst eine Erzählweise, die aus heutiger Sicht als experimentell und damit wegweisend gilt. In der Schule werden einführend oft Auszüge gelesen aus dem Traum: Die Rede des toten Christus vom Weltgebäude herunter, dass kein Gott sei. Am Schluss das Erwachen: “Meine Seele weinte vor Freude, dass sie wieder Gott anbeten konnte – und die Freude und das Weinen und der Glaube an ihn waren das Gebet“. (1796).

And the pursuit of happiness…

“We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal, that they are endowed by their Creator with certain unalienable Rights, that among these are Life, Liberty and the pursuit of Happiness.” (Constitution of the USA)

Glücksforschung, auf der Suche nach dem Glück, Hans im Glück, die Reihe ließe sich endlos fortsetzen. Dem biblischen Motiv folgend “Auf der Suche nach dem verlorenen Paradies” galt Amerika besonders um die Jahrhundertwende als “Land of all dreams” – eben das Einwanderungsland, verbunden mit allen nur möglichen Hoffnungen und Enttäuschungen: “The American Dream”.

Dass Glück nichts mit Besitz zu tun hat, wird zwar immer wieder behauptet, überzeugt mich jedoch letztlich nicht, müssen doch m.E. einige Rahmenbedingungen erfüllt sein, um ein Leben nachhaltig genießen zu können.

In der Literatur gibt es eindrucksvolle Beschreibungen von “Glücksmomenten”, die ich unterscheiden möchte von einem erfolgreichen und glücklichen Leben.

The now Australian citizen and ex South African author J.M. Coetzee won the Booker Prize with his novel Life & Times of Michael K , a book I am re-reading at present. It describes the dark days of South African Apartheit in Cape Town and the Karoo and tells the story of Michael, “blemished by a hare lip”, who “chooses to ignore the civil war raging around”.
The author describes the conditions under which he tries to take his dying mother back to paradise, which is a farm in the country they still remember. In the past they had found peace and sun and shelter and food and now they want to get away from the horrors of Cape Town and  get back to the place, where they originally came from. Let us call it home.
In Stellenbosch Michael has to take his mother into a hospital, where she dies. In this hospital doctors and staff are very busy, however there are some people who seem to care:

“You here for the stitches”? he inquired. K shook his head. The man looked critically at his face. Then he told a long story of a tractor that had toppled over on him, crushing his leg and breaking his hip, and of the pins the doctors had inserted in his bones, silver pins that would never rust….”You don’t know where I could get something to eat”, asked K. “I haven’t eaten since yesterday.” “Man”, said the man, “why don’t you go and get us both a pie”, and passed K a one-rand coin. K went to the bakery and brought back two hot chicken pies. He sat beside his friend on the bench and ate. The pie was so delicious that tears came to his eyes. The man told him of his sister’s uncontrollable fits of shaking. K listened to the birds in the trees and tried to remember when he had known such happiness”.
(KING PENGUIN BOOK, p. 40)

J M Coetzee has just released his new novel The Childhood of Jesus. It is about a man and a boy, both strangers in a strange land, seeking assistance from the authorities.

Auf der Seite BOOKWORLD | Australien fand ich diese Synopsis:

‘The child is silent. For a while he too is silent. Then he speaks. ‘Please believe me – please take it on faith – this is not a simple matter. The boy is without mother. What that means I cannot explain to you because I cannot explain it to myself. Yet I promise you, if you will simply say Yes, without forethought, without afterthought, all will become clear to you, as clear as day, or so I believe. Therefore: will you accept this child as yours?’ David is a small boy who comes by boat across the ocean to a new country. He has been separated from his parents, and has lost the piece of paper that would have explained everything. On the boat a stranger named Simon takes it upon himself to look after the boy. On arrival they are assigned new names, new birthdates. They know little Spanish, the language of their new country, and nothing about its customs. They have also suffered a kind of forgetting of old attachments and feelings. They are people without a past. Simon’s goal is to find the boy’s mother. He feels sure he will know her when he sees her. And David? He wants to find his mother too but he also wants to understand where he is and how he fits in.  He is a boy who is always asking questions. The Childhood of Jesus is not like any other novel you have read. This beautiful and surprising fable is about childhood, about destiny, about being an outsider. It is a novel about the riddle of experience itself.”

Buch ist bestellt | Ich bin gespant …

Yours

phb

NYR BLOG water dreams by Tim Parks

Tim Parks, British author living in Verona, Italy, writes on his dreams about  >  water.

Read the interview by Jan WILM – bookfair Frankfurt 2012 – in The Quarterly Conversation.

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