Brexit oder: “Die Insel” by Zeit online.

Mit Interesse gelesen. Auch ich habe Verdun besucht und fast ein Jahr in Shrewsbury gelebt: Nicht immer einfach, die “Briten” zu verstehen. Und wer sind schon die “Briten”? Und die “Deutschen” und die “Franzosen”. Das Referendum beweist m.E. schon indem es stattfindet, dass einiges schief laeuft in der EU und dass noch viel Arbeit vor uns allen liegt. “Miteinander reden” ist mir als Floskel einfach zu flach, es geht um mehr: Europa ist ein Projekt, und es ist im Werden. Die Herzen der Menschen sind noch nicht gewonnen fuer die Idee, die Werte und die Gemeinschaft der Nationen der EU. Und wer ist schon fuer wuchernde Buerokratie und ausufernde Gesetzgebung, die bis ins Laecherliche geht? Niemand. Was mir Sorgen macht: Der Unterschied von demokratischer Auseinandersetzung (Diskurs) und Rattenfaenger Argumentation. Wie leicht hier Beute gemacht wird. Was leisten eigentlich unsere Schulen in der EU, wenn blanker Rassismus und Menschenverachtung dermassen Erfolge erzielen, nicht nur in GB und Frankreich, sondern auch in Deutschland? Was haben wir aus 2 Weltkriegen gelernt? Nicht viel, gar nichts? Das macht mir Angst, nicht die begrenzte und schwierige Integration von syrischen oder afrikanischen Fluechtlingen…

Link Zeit online “Die Insel”

LINK “splendid isolation”