Die ersten Tage des neuen Jahres sind vorbei, alles wie immer? Was ist geblieben von den Vorsätzen den Alltag neu zu gestalten, einiges zu verändern und zu verbessern?

Mich beschäftigt die Frage, wie ein Jahr für mich so schnell vergehen kann. Als Kinder waren Sommerferien für uns endlos, der Schulbeginn lag in weiter Ferne. Jetzt ist eine Woche rum wie nichts, schon wieder Donnerstag! Lang im Vergleich können die Wochenenden sein, wenn nichts Besonderes anliegt und Zeit für Musse und Nachdenken bleibt. Vielleicht ist das ein Schritt in die richtige Richtung: Slowing down, sich mehr Zeit nehmen und intensiver hinschauen, auch nachdenken.

Auf jeden Fall habe ich mir vorgenommen: Keine Zeit zu verschwenden, nichts zu tun, was mir nicht gefällt. Keine Abende verbringen, die mich langweilen. Lieber etwas lesen oder nur für mich tun, egal was es ist, es muss mir gefallen und Freude bereiten. Das Leben ist zu kurz, um sich mit überflüssigen Themen zu beschäftigen und somit Zeit zu verplempern.

Im Netz lese ich, man solle sich in ein Kloster begeben und von allen Medien abkoppeln, sich sozusagen digital entgiften. Keine schlechte Idee, aber das kann ich auch selbst bewältigen ohne Kloster und Seminar, einfach durch Nachdenken und Selbstdisziplin.